Lichtblick 07/26

Früher war die markante Landspitze an der Südküste Afrikas gefürchtet wegen ihrer Klippen und starken Winde. Viele Segelschiffe zerschellten dort an den Felsen. Darum nannten portugiesische Seefahrer im 15. Jahrhundert die Landspitze „Kap der Stürme“.

 

Etliche Seefahrer sahen das aus einem anderen Blickwinkel: Wer das Kap erreicht hatte, war auf dem besten Weg nach Indien mit seinen Schätzen. So setzte sich langsam ein neuer Name durch: „Kap der Guten Hoffnung“. Wer an dem Kap angekommen war, schlug einen hoffnungsvollen Kurs ein.

 

Wir erreichen in unserem Leben dann das „Kap der Guten Hoffnung“, wenn wir Jesus Christus persönlich kennenlernen. Der Himmel wird – inmitten der Alltagsstürme – durch ihn greifbar nahe. Diese gute Hoffnung motiviert und taucht alle Strapazen in ein neues Licht.

 

Gerrid Setzer: Die Finsternis vergeht, S. 42.

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